Category: Wushu

  • Das Xingyi Handbuch des SUN Lutang

    Vorwort von ZHAO Heng

    Die verschiedenartigen Kampfkünste begannen mit Damo, teilten sich dann in verschiedene Schulen, manche authentisch, manche absurd, manche nützlich aber hässlich, manche hübsch aber nutzlos.

    Aufgrund des daraus resultierenden Unvermögens einer solchen Situation wurde dann meist nur das Wesentliche weitergegeben.

    Es heißt innerhalb der Kampfkunstschulen ist Taiji die wichtigste Kunst, und dass üblicherweise der Unterricht in den Formen wie der Seidenen Hand oder den 12 Techniken des Baji so viel wie möglich ist, dass ein gewöhnlicher Mensch sie noch erlernen kann.

    Wenn die, die sich in den geschmeidigen Kampkünsten wie dem Spiel der Fünf Tiere oder Baduanjin spezialisieren, mit einem Gegner zu kämpfen haben bewegen sie sich in Hast, ihre Hände und Füße wissen nicht was sie tun, und sind nicht anpassungsfähig.

    Xingyi hat sich aus denselben Quellen wie Taiji entwickelt und es gibt keine Grenzen in seiner Brauchbarkeit.

    Von den Alten oder Untrainierten bis zu Frauen und Mädchen, wirklich jeder kann es praktizieren.

    In jeder Einzelheit verstanden erreicht das Können allmählich den “Weg” und transzendiert in das Spirituelle.

    Quelle: https://brennantranslation.wordpress.com/2015/05/01/the-xingyi-manual-of-sun-lutang/

  • Das Üben von Wushu

    Über das Üben von Wushu gibt es in China ein Sprichwort das jeder kennt:

    练拳不练功,到老一场空
    練拳不練功,到老一場空
    liàn quán bú liàn gōng, dào lǎo yì chǎng kōng

    „Das Üben von Wushu ohne das Erlernen der Basisfähigkeiten ist verlorene Zeit und Müh.“

    Es gibt davon noch eine andere Version
    练拳(练武)不练功,到老一场空
    die dasselbe meint.

    So geht es nicht um die spezifischen Worte, sondern über den Sinn dahinter:

    „(Kunstvolle) Bewegungen 招式 ohne Basisfähigkeiten 基本功 haben keine Substanz.“

  • Wushu

    Was ist Wushu?

    Die Geschichte von Wushu (武术) geht zurück in die Ursprünge Chinas. Es ist eine traditionelle Form Chinesischer Kultur durch das Erlernen von Kampftechniken Geist und Körper zu stärken.

    Die eigentliche Bedeutung von „Wu“ ist „Das Durchstehen von Konflikten“ (止戈为武), „Wu Shu“ wird als „Kampf Kunst“ übersetzt.

    Der im Westen bekannt gewordene Begriff „Kungfu“ (功夫) als Bezeichnung für die traditionelle chinesische Kampfkunst kennt zwei Bedeutungslinien. Einerseits ist es die „harte Arbeit“ bis zur Erlangung einer Meisterschaft, egal in welchem Bereich sie auch sei, und andererseits ist es in der Sprache der Provinz Guangdong das Wort für „Wushu“. Im Westen hat Bruce Lee in den 1970’er Jahren diese Bezeichnung geprägt, er stammte aus dieser Provinz.

    Was macht man bei Wushu?

    Das Training beinhaltet allgemeine gesundheitsfördernde Basisübungen und die spezifischen Übungen zum Erlernen der verschiedenen Kampftechniken.

    Es gibt viele Arten die Kampfkünste zu üben. Einzel- und Partnerformen, mit Waffen (Schwert, Speer, Säbel, Stock, u.v.m.) oder ohne Waffen (Faust).

    Was lernt man mit Wushu?

    Durch die Übungen wird körperliche Beweglichkeit erlangt, Schnelligkeit und Ausdauer werden verbessert.

    Die Koordinationsfähigkeiten und der Gleichgewichtssinn werden geschult, Geduld und Disziplin werden erlernt.

    Wushu ist nicht nur Sport, es ist eine Lebenseinstellung die helfen kann die Aufgaben des täglichen Lebens zu meistern.